25 Jahre Digitale Touristik - ebookers

Shownotes

Als Online-Reisebüros noch verdächtig waren…

Server noch richtige Maschinen und Passwörter manchmal „Susi24“ hießen.

Diese Episode von „25 Jahre digitale Touristik“ nimmt uns mit in eine Zeit, in der der Online-Reisevertrieb noch nicht nach Performance-Marketing, Conversion-Funnels und Cloud-Infrastruktur klang, sondern nach Flugpreislisten, 3-Letter-Codes, Netscape, Telefon, Videotext und sehr viel Pioniergeist.

Host Roman Borch spricht mit Gereon Krahn und Jürgen Witte über die deutsche Geschichte von ebookers – und mit Michael Buller über jene digitale Aufbruchsstimmung, aus der später auch der VIR entstand. Gereon erzählt von den frühen Tagen bei tis.com, von Graumarkttickets, die mühsam in Datenbanken eingepflegt und ins Internet gestellt wurden, von Teletravel und dem Einstieg in die ebookers-Welt. Jürgen bringt die Perspektive des ehemaligen Veranstaltermannes mit, der zunächst gelernt hatte, dass Onliner irgendwie suspekt seien – und dann ziemlich schnell merkte, dass dort nicht weniger, sondern oft mehr Arbeit, mehr Service und mehr Infrastruktur nötig waren.

Natürlich geht es auch um die großen Themen der frühen Nullerjahre: Vertrauen der Kunden, Kreditkartenzahlung im Internet, Provisionsmodelle für Onlinevertrieb, Servicecenter in Bonn, internationale Strukturen, Callcenter und Entwicklungskapazitäten in Indien, der Aufbau von Markenpräsenz und die Frage, warum ebookers auf der ITB auch mal so viel Geld ausgab, dass man dafür vermutlich ein paar sehr ordentliche Einfamilienhäuser hätte kaufen können.

Und mittendrin steht die Erkenntnis, dass Digitalisierung nie nur Software war. Michael Buller bringt es auf den Punkt: Digital ist Haltung. Eine Haltung, die Veränderung nicht beklagt, sondern gestaltet. Die nicht auf Erlaubnis wartet. Und die auch dann weitermacht, wenn Veranstalter, Verbände oder Kreditkartenkunden noch nicht ganz sicher sind, ob dieses Internet wirklich bleibt.

Eine Episode über Mut, Geschwindigkeit, Misstrauen, Schlipsverweigerung, Onlinepioniere, dicke Bretter und die charmante Wahrheit, dass die digitale Touristik nicht von Algorithmen allein gebaut wurde, sondern von Menschen, die einfach angefangen haben.

Noch mehr Infos und Geschichten gibt es übrigens auf der Webseite des vir.

Transkript anzeigen

00:00:09:

00:00:34: Are you ready to go?

00:00:35: Buckle up and have a safe trip.

00:00:44: Und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von twenty-fünf Jahre Digitale Touristik, dem Podcast des VIR.

00:00:50: Mein Name ist Roman Borch und ich habe die Freude und das Glück diesen Podcast produzieren zu dürfen.

00:00:56: Ich freue mich in dieser Episode drei wirkliche Pioniere am Start zu haben.

00:01:03: Guten Tag Jürgen Witte von Amuropa!

00:01:05: Hallo!

00:01:06: Ich sage hallo Gerion Kran.

00:01:09: Hallo!

00:01:10: Und ich sage herzlichen Willkommen.

00:01:11: Michi Buller vom VIR grüß dich

00:01:14: Hallo, in die Runde.

00:01:15: So wir reden heute über eigentlich zwei Geschichten, die sich sehr eng verzahnt anfühlen.

00:01:22: Anfang möchte ich aber mit Gerion tatsächlich der... Die Marke E-Buckers in Deutschland gegründet hat.

00:01:29: davor ist aber einiges passiert.

00:01:31: und Gerion wenn du dich erinnerst an dein Start in die digitale Welt weißt Du noch was Dein Erster Nicknehmen war den du irgendwo benutzt hast?

00:01:43: Das war dein Passwort und es gilt immer noch, oder?

00:01:46: Nein.

00:01:47: Nee, nee.

00:01:47: Susi, vierundzwanzig weiß auch nicht.

00:01:49: warum habe ich aber tatsächlich in irgendwelchen alten Webseiten oder ich hab so einen digitalen Passwort-Manager da steht doch drin ja als Lobbynenn

00:02:00: Passwort Und dann ist er aus der Susi in Gerion geworden und Gerion hat angefangen in einer digitalen Touristik zu arbeiten.

00:02:06: Wann habt ihr eigentlich den ersten Schritt getan ins digitale Leben von der Touristik und was war das für eine Company?

00:02:15: Ich sehr früh eigentlich, also das fing schon an mit dem erfassenen digitalen Erfassen von Flugpreislisten.

00:02:25: Also ich glaube damals hätte ich mich auch zu Wetten das getraut dass ich sämtliche Dreiletter-Codes von Flughäfen, inklusive Bandaserie Bega Wahn und der Aussprache derselben Kante kannte.

00:02:39: Das wurde dann vielundneinzig letztendlich professionellisiert in Heilbronn durch Rudi Weismann und der Gründung der Firma TIS.com Tiss, eine der Vorläufer die dann später ja auch von online übernommen wurden.

00:02:51: Wir haben Graumarkt-Tickets damals in Datenbanken gepackt und die dann ins Internet gesetzt so dass du dann fliegen konntest von Brüssel über Frankfurt nach Miami weil Ticketpreise damals, heute ab und zu auch noch deutlich variiert haben in den verschiedenen europäischen Ländern.

00:03:13: Und da hatte Odi die Idee gehabt das dann mal auf einen weltweiten Level zu bringen und er hatte tatsächlich Partner überall und das war mein erster... schritt letztendlich in diese Internetwelt.

00:03:26: Also das war das Consolidator-Geschäft, dann in die Online-Welt zu tragen.

00:03:30: und muss ich das verstehen?

00:03:31: Und tatsächlich auch BtoC schon oder BtoB für andere Reisebürgungs?

00:03:38: Bto Bto C!

00:03:39: Wir haben Diversen Anbieter aus Belgien hatten wir aber auch der Rudi mit seinen Kumpel selber sehr stark nach Asien verbunden.

00:03:48: Der hatte halt die Büros zusammengebracht, der hatte die Flugpreislisten dann letztendlich organisiert und wir haben sie dann eingetippert.

00:03:57: Kannst du dich ans Fronten erinnern?

00:03:59: Nicht.

00:04:00: Wie das aussah?

00:04:01: Grottig!

00:04:02: Ich bin vergleichbar heute grottig... Ja aber

00:04:05: was war bei Netz?

00:04:06: gibt es schon möglich?

00:04:08: Ich habe keine alten Screenshots mehr.

00:04:12: Okay, aber das Geschäft lief von Anfang an gut oder?

00:04:16: Es gab ja noch kein Unglück wenn ich mich recht erinnere.

00:04:18: Das heißt ihr musstet tatsächlich über das ganze Thema See und Sehe noch gar nicht nachdenken sondern du warst einfach da weil du eine gute Domain hattest oder?

00:04:27: Also

00:04:28: tis.com war jetzt nicht gerade die Brüller-Domain.

00:04:32: also das ist ja auch nichts wo du direkt an Flugpreise denkst sondern wahrscheinlich eher ein Waschmittel oder sonst irgendwas.

00:04:41: Und das Geschäft lief von Anfang an Bombe stationär immer noch besser als online.

00:04:47: Wir haben uns über jede Buchung gefreut.

00:04:49: Also bei diesen twenty-fünf Jahren Digitalisierung gibt es ja wirklich nette, nette auch Zusammenfassung und ich freute mich wie ich das gelesen habe von Michael Joost und dem Guido Benicke.

00:05:00: die haben ja gesagt sie standen bei so einer TV-Aktion glaube ich da und auf einmal machte plinkplinkpling und Sie dachten was ist das denn jetzt?

00:05:09: Und das waren die Buchungen!

00:05:11: Bei uns ging das so im ... jeden Monat blinken, blinken.

00:05:14: Also an der Anfang war es schwierig.

00:05:16: Da ist auch viel immer.

00:05:19: jetzt nutzt das doch mal dieses Bekanntmachen weil... Es gab kein Google

00:05:23: etc.,

00:05:23: du musstest schon Leute darauf hinweisen da kommt jetzt was und probiert das doch einmal

00:05:28: aus.

00:05:29: Und die Reisebüros, also wenn Bito Bito C gemacht hat dann habt ihr ja einen Ticket-Dealer gehabt.

00:05:36: Die mussten ja letztendlich auch mit an Bord geholt werden.

00:05:39: Das sind ja so Dinge, die wir heute auch noch haben dass man Leute immer wieder abholen muss für neue Technologien oder Michi das ist ja letzt endlich auch übertragbar?

00:05:49: Ja es sieht man hier mit KI also Bandbreite auch von Leuten die sagen Hilfen mal die App zu installieren die einfach schon ganz woanders sind.

00:06:01: Das Einzige ist, glaube ich das es schneller ist also die Verbreitung weil eben der die Technologie viel barrierefrei ist ein Suchschlitz Eine Frage stellen, das kriegt jeder noch hin.

00:06:12: Damals war es unglaublich technisch.

00:06:14: Man musste fast programmieren können um ein System jetzt bedient zu können, die Schweigel in Beche zu herstellen.

00:06:20: Dann ist aber aus tis.com irgendwann ein E-Bookers geworden.

00:06:24: Geri und wie ist das passiert?

00:06:26: Ich bin wieder ins Rheinland bezogen.

00:06:27: genau ich habe dann TIS war ja in Heilbronn ansässig Es war für mich zwei Jahre Auslandsaufenthalt.

00:06:36: Ich bin wieder ins Rheinland gezogen, weil mein Bruder da mittlerweile eine Firma aufgemacht hat.

00:06:43: Diese Teletrebbelnante und wie der Name schon sagt das war auch schon Digitalisierung Tele.

00:06:49: Da war alles so ein Telefon Videotext und dieses Teletrebel.

00:06:55: tatsächlich wurde dann, wo auch immer von Dinesh Damisha irgendwo entdeckt, der auf der Suche war nach einem Reisebüro, nach einem Unternehmen, welches er übernehmen konnte.

00:07:15: ... um seinen Traum eines pan-europäischen Reisebüros zu verwirklichen.

00:07:21: Er hat ein großes stationäres Reisebohro in London gehabt, Flightbookers... ...und ging mit der Idee dieses Großzumachen in europäische Städte und dann später auch an die Brose zu bringen.

00:07:34: Und er hat in Deutschland diverse angesprochen.

00:07:36: aber wie das so war ich meine wir kennen es von Booking, auch die sind hausierend gegangen.

00:07:40: Hallo!

00:07:40: Hallo!

00:07:41: Und da ist.

00:07:43: viele haben gesagt Gott, Internet Lass mich in Ruhe.

00:07:47: Wie sagte Frau Merkel?

00:07:50: Ja, es ist auch bald vorbei oder so ähnlich und dann ist er zu uns

00:07:54: gekommen.".

00:07:54: Und mein Bruder war schon immer da sehr visionär.

00:07:58: Er hat gesagt, klar machen wir!

00:08:00: Und so ging das dann im Oktober eightundneinzig los.

00:08:03: Ich kann mich noch genauer hängen.

00:08:04: Ich war in Frankreich in Urlaub ins Sommerferien.

00:08:08: Mein Bruder sagt ich verkaufe die Firma Und ich bin nach Haus geflogen und meine Frau konnte später mit dem ersten Kind, was wir damals hatten alleine im Auto zurückfahren.

00:08:18: Das alles

00:08:19: so schnell gehen musste?

00:08:20: Ich glaube Geschwindigkeit war natürlich auch ein großes Thema.

00:08:23: Ich kann mich erinnern dass ich die Mensch sogar kennengelernt habe auf einem der ersten FV-Kongressen.

00:08:29: Ich meine, in Wiesbaden war das damals.

00:08:33: Da ist er ausgetreten und es waren schon eine ganz interessante Geschichte und vor allen Dingen einfach so hochvisionär.

00:08:39: also der Gedanke wir machen da was ganz anderes.

00:08:42: Das hat euch sofort überzeugt und die anderen dann nicht so und deswegen wart ihr am Start.

00:08:47: ich mein brauchst du ja auch ganz viel.

00:08:48: Du brauchst plötzlich Jatta, Lizenzimus Tickets ausstellen und sowas alles.

00:08:51: Wie habt ihr das gelöst?

00:08:54: Wir haben noch einen Büro gekauft.

00:08:57: Tatsächlich, das war damals unser Ziel wir wollten schnell groß werden.

00:09:02: So was hatten wir?

00:09:03: Wir hatten die ersten Verträge mit Tele-Travel auch mit den Airlines und mit Anbietern.

00:09:10: Wir haben relativ schnell neue Bürogebäude.

00:09:13: Damals ich glaube war das erste in der Dietgirchenstraße dann bei uns bezogen.

00:09:20: wen gibt es in Bonn, der Interessat zu verkaufen?

00:09:23: Wir haben dann SOF Cosmos in Boil drüben gefunden.

00:09:26: Die hatten eine Yata-Lizenz und ja, so ging das.

00:09:29: Dann hatten wir die Yata Lizenz und dann jingslos mit Ticketsausdruck.

00:09:33: Das war halt Teil dieser rasanten Wachstumsphase in der damaligen Zeit.

00:09:40: Wie seid ihr denn gewachsen, was Server angeht?

00:09:42: Was Entwicklerkapazitäten anging und so weiter.

00:09:45: Habt ihr das alles selbst gemacht oder war das dann schon zentralisiert an irgendeiner Stelle?

00:09:51: Also zum einen war es sehr stark in Deutschland also wir hatten schon unsere eigenen Server da auch stehen aber das Wachstum kam dann aus der Internationalisierung.

00:10:00: Wir haben halt kennengelernt die ganzen... Interessante und prägende Zeit, weil wir halt auch sehr viel geguckt haben was machen andere Länder.

00:10:10: Wir hatten halt Länder die die Vorreiterfunktion hatten.

00:10:13: also wir hatten natürlich UK was technologisch aus Amerika getrieben, UK vorne war.

00:10:19: aber wir hatten Länder wie Finnland und die Schweiz die die Barbe Goldgruben waren.

00:10:25: das ist was den Umsatz von die Margen anging.

00:10:28: da konnten wir immer nur traurig in den Meetings dasezten Wir haben vielleicht auch nicht so den Wettbewerber oder haben ein anderes Alleinstellungsmerkmal im Markt gehabt.

00:10:38: Aber technologisch also kam viel aus.

00:10:43: okay und Dinnig war halt auch ein bisschen mehr, Dinnich war auch ... kam aus Indien gebürtigt und so nahm alles seinen Lauf und wir fingen an in Indien was immer noch damals sehr stark einen Kostenfaktor war.

00:11:02: Wir haben uns erst mal über Irland bewegt, in Irland haben wir angefangen Kohlzenterkapazitäten aufzubauen.

00:11:09: Wir haben dann dort Mitarbeiter letztendlich gefunden und eingestellt.

00:11:15: das war einfach weil auch damals schon viele andere nach dabei ging.

00:11:20: aber das war irgendwann nicht gut genug und wir haben das Ganze nach Indien, nach New Delhi gezogen und es war weil

00:11:28: Dinesh da einfach Leute kannte oder

00:11:32: Also da mag vielleicht auch, also Dinech war eine große Nummer in Indien.

00:11:36: Das muss man schon so sagen.

00:11:40: Es ist auch ein wirklich beeindruckender Mann.

00:11:42: Auch das muss man sagen und der hat die Connections da und Entwickler in Indiens zu kriegen, war auch glaube ich damals schon wieder einfacher als in London und vielleicht auch ein Taktengünstiger und er hatten riesen Dingen aufgebaut.

00:12:00: Jürgen, ich habe den Namen vergessen der Firma vielleicht fällt er dir noch ein.

00:12:04: Wie die hießen jetzt in Indien?

00:12:07: Technobit war Techno?

00:12:08: Genau, Technobitt war sehenname richtiger.

00:12:13: Und dann kam sehr viel aus Dili.

00:12:15: wir haben halt hier Leute angeworben also Und zum meisten waren es junge Damen, die Studentinnen, die halt auch Zeit hatten und einen Auslands über halbe bis Jahr machen wollten.

00:12:30: Dann haben wir zuerst in den Hotels untergebracht aber dann war uns das auch ... Wir wollten ein bisschen mehr Atmosphäre schaffen.

00:12:38: Wir haben ein Gebäude angenietet.

00:12:40: Das war dann das deutsche Haus.

00:12:43: Ich war diversified unten zu Training Für Schulungen und Trainings, es war wirklich interessant.

00:12:50: Wirklich auch den indischen Kollegen unsere Art der Arbeit rüberzubringen.

00:12:57: Da gab's schon manchmal Unterschiede.

00:13:00: Das ist hochspannend!

00:13:01: Und das sind eigentlich die Stellen, in denen ich den Jürgen gerne mal ein bisschen reinholen wollte weil ich erfahren habe dass er im deutschen Haus tatsächlich auch gearbeitet hat ja also unterwegs war und du warst länger da unten?

00:13:14: Naja, es ist so.

00:13:14: Ich komme ja von einer ganz anderen Ecke und ich lausche jetzt die vergangenen Minuten da immer noch zu fasziniert wie damals auch.

00:13:21: Also der Punkt ist der dass ich von der Touren von Thomas Cook haben also vom Reiseveranstalter Michi eben auch kurz angerissen hatte, da wurden ja die Online sehr suspect betrachtet und tatsächlich war ich bei Thomas Cook zum Beispiel daran beteiligt.

00:13:39: Bei der Ausarbeitung der Provisionsmodelle darauf zu achten dass die Online nicht so gut verprovisioniert werden weil sie haben weniger Arbeit und arbeiten effizienter und all diese Dinge.

00:13:51: mit dieser Vorstellung bin ich dann ins online Business reingekommen und musste mich da sehr schnell läutern lassen, konnte dann aber auch in Richtung Veranstalter wieder... glaubhaft vertreten, wie online funktioniert und was für Chancen dahinter sind.

00:14:10: Und das war auch ein Thema.

00:14:11: Michi für uns im VER immer wieder.

00:14:14: Wie bringen wir da ein vernünftiges Miteinander zustande?

00:14:17: Ja, Michi!

00:14:18: Das ist tatsächlich ja heute noch so'n Thema.

00:14:20: Online ist viel einfacher und stationär.

00:14:24: Ihr müsst eigentlich habt ihr nur einen Computer den macht er einfach an und dann funktioniert alles.

00:14:29: aus gewerbepolitischer Sicht Hat sich da nicht so viel geändert oder mittlerweile doch?

00:14:35: Gut, der VIR hat ja viel Arbeit dafür geleistet.

00:14:38: Die

00:14:39: waren ja die sogenannten NTO-Verträge, die Jürgen gerade anspricht ist heute tatsächlich noch gibt.

00:14:45: Du wurdest also für deinen Pioniergeist eigentlich bestraft.

00:14:48: Wenn man sagt, wenn du so und so viel über deinem Postler-Zahlengebiet buchst, bist du eigentlich ein schlechter Vertrieb im Prinzip?

00:14:55: Dann hat man uns damals vorgerechnet Tui und Thomas Guck wie viele Prozent auskömmlich sind.

00:15:00: Das war glaube ich acht prozentig

00:15:02: rechtlichen Kopfhaben.

00:15:03: Und da habe ich damals ... Ich war ja damals Geschäftsführer bei Lars Nürnkommen.

00:15:06: Da hab' ich gesagt naja, also für acht Prozent verkaufe ich euch nicht!

00:15:08: Und hab beide rausgeschmissen.

00:15:11: und letztendlich nach ein Jahr später habe ich dann die Verträge bekommen, die ich haben wollte.

00:15:16: Und nicht nur glaubst du, als VIR-Chef damals hat mich bemüht die TUI wieder in den digitalen Vertrieb hineinzubringen weil ich gedacht hab naja also die waren geläutert aber alle waren so pist dass keiner mehr mit Ihnen arbeiten wollte im Digitalbereich und wir als VIR haben uns bemüht, die Tweeter wieder reinzubringen was uns dann auch gelungen ist.

00:15:37: Das ist jetzt tatsächlich eine recht enge Verknüpfung, die wir haben mit der eBookers Geschichte und dem VIR-Haben.

00:15:43: Zwei Tausend Sechs Jürgen bist du zu iBooker gekommen?

00:15:48: Genau!

00:15:49: Und zwei Tausends D vier.

00:15:52: Im

00:15:52: Jahr ist der VR gegründet worden.

00:15:55: Dem ging aber tatsächlich schon mal so ein Treffen, einen Austausch-Meeting von Online an voraus was ganz spannend war.

00:16:04: War das tatsächlich schwierig zu die Leute und die unterschiedlichen Companies, die dann gerade noch die Pioniere im Business waren?

00:16:11: Was ja dann aber auch schon fast zehn Jahre etabliert noch nicht ganz, aber sieben Jahre etabbiert war an einem Tisch zu kriegen oder hat da jeder oder war das eigentlich genau das Momentum?

00:16:24: Wer möchte zu hören, Michi oder mich?

00:16:30: Es war überhaupt nicht einfach.

00:16:32: Aber wir haben halt versucht mit den großen Verbänden auch zu reden.

00:16:39: aber ich weiß nicht ob es Angst war oder man gesagt hat das ist nur ein Trend.

00:16:46: Wir kamen über einen, ich sag jetzt mal, einen Online-Ausschuss im DHV nicht hinaus und es gab Gespräche damals mit der Geschäftsführung des DHV's.

00:16:55: Da ging es um eine eigene Säule aber das... Ich sage ganz ehrlich da hat sich der DHV nie zugetraut und wir untereinander, das war schon schwierig.

00:17:07: also vor allen Dingen hier in Deutschland riecht man so sehr weil wir uns alle kannten Ja, schon viele Jahre mittlerweile.

00:17:18: Aber so den Mutterhäusern das vielleicht zu erklären dass er auch einmal einen Lastminute dort kommen sich mit einem E-Book was unterhält.

00:17:25: Das war glaube ich die Wand nicht so amuse darüber.

00:17:30: aber wir haben hier immer weil wir ja im gleichen Boot saßen versucht auch die Kommunikation aufrecht zu

00:17:39: erhalten

00:17:40: und haben geguckt wie wir halt unsere Themen in die Vertriebslandschaft reinkriegen.

00:17:50: Am Anfang ging es ja eher auch darum, vertrauen beim Verbraucher.

00:17:56: Die Zeit erinnern ich meine Leute haben gedacht echt da gebe ich jetzt mal eine Kreditkarte.

00:18:00: Wer ist denn das?

00:18:00: Ich kenne die Firma nicht.

00:18:01: Hatte die jetzt in England waren machen die da tollste Sachen mit meiner Kredit-Karte und das Flugzeug kriege ich nie.

00:18:07: Das waren ja eigentlich sozusagen die Verbraucher Gedanken.

00:18:10: mein Gott sei Dank gab es Ebay, wo die Leute gelernt haben.

00:18:13: Ich kann mit einem fremden dritten Geschäft immer nur Krieg meine Wahrheit und kann trotzdem bezahlen.

00:18:20: Das zusammen oder sich zusammen zu tun empfand ich damals gar nicht so schwierig weil wir... Weil das war ja damals noch der Markt war komplett offen und das Potenzial gigantisch.

00:18:32: Das heißt die Angst dass man da irgendwie was verrät oder was ich war gar nicht so groß.

00:18:41: Die Mütter hatten ja Angst aus kartellrechtlichen Gründen, deswegen waren wir da immer sensibilisiert, dass hier keine

00:18:50: Absprachen

00:18:50: oder sonst irgendwas entstanden haben, aber das Interesse der Aufklärung, die ist zwar schon ziemlich groß weil es ergeben hat und wir haben das mit Form von Zahlen gemacht in Form von Verbraucherinformationen, von Studien und eben damit aufgeklärt.

00:19:06: Und die Verbände vielleicht haben das noch zu ergänzen, die waren dann da und haben gesagt naja ihr könnt schon kommen aber wir machen viel weil ihr seid der Feind der Reisebüros!

00:19:15: Der Reisbochvertrieb war damals eben sozusagen der dominierende Vertrieb und wir waren halt auch in Anfang machten schon ganz erhebliche Umsätze, aber natürlich marktanteilmäßig war der Reisbuchvertrieb nicht dominant.

00:19:28: Wie Jürgen gerade so schön erzählt hat, ging natürlich das Thema bei den Veranstaltern ja auch um.

00:19:33: was passiert da eigentlich.

00:19:35: Ich kann mich erinnern und mal eine Geschichte aus meiner Perspektive zu erzählen.

00:19:39: Wir hatten mit Reisebörse Kommen eines der ersten online Reisebüros und waren relativ stark im Thomas Cook-Vertrieb.

00:19:47: Das haben wir abgewickelt als stationäres Reisebüro über eine Webseite, die wir gebaut haben, die, übrigens, ein Award in Florida bekommen hat für den Einsatz von KI.

00:19:57: Na

00:19:57: also schon durchaus spannend!

00:19:59: Wir hatten unzunehmend sixundneinzig KI auf unserer Webseiter eingebaut.

00:20:03: Da reden wir heute noch drüber bei Reise Büros bei an manchen Stellen so.

00:20:07: das erste was bei Thomas Cook aber aufploppte war Na ja, Moment mal.

00:20:12: Dann ist es ja ein NTO-Vertrag und dann haben wir also unsere schönen Umsätze geliefert und haben aber weniger Provisionen bekommen.

00:20:21: Das war tatsächlich ein großes Thema.

00:20:23: wie geht man eigentlich damit um?

00:20:26: Jetzt kann man sagen die Verbosshaftigkeit dahinter muss man auch nicht vielleicht was auch einfach Unerfahren hat Jürgen oder vielleicht wusste man tatsächlich nicht wie man das einordnen soll Und was da passiert?

00:20:36: Ja, mit Sicherheit.

00:20:38: Also es war ja so viel in Bewegung und also für mich persönlich, ich glaube für viele Mitglieder war der VER ein Riesenbenefit in der Zeit bis heute eigentlich noch weil wir zusammengesessen haben die Unternehmen waren ja an den nächsten Stufen.

00:20:56: Ich hatte eben gesagt, ich habe das Glück

00:20:58: dass

00:20:58: ich Gereon an der Hand hatte, der mir Ende zwei Tausend Fünf das Unternehmen Ibukas

00:21:03: übergeben

00:21:04: hat.

00:21:05: Und

00:21:05: ich glaube, die ersten Jahre Digitalisierung waren geblickt von Geschwindigkeit und jetzt kann die Stufe der Geschwindigkeiten mit Stabilität zufrieden sind.

00:21:13: Die Prozesse sich anzuschauen.

00:21:16: Der Ibogas hat dann auch Profitabilität verlangt und die Skalierung... ... in einem gewissen Maße und ich glaube, das war dann der nächste Entwicklungsschritt.

00:21:25: Und viele, die im VR geschlossen online hatten, hatten diesen nächsten Level jetzt vor sich.

00:21:33: Ich kann mich erinnern, weil du eben das Deutsche Haus in Indien erwähnt hattest Geyon.

00:21:39: Das war genau der Schritt jetzt auch da Strukturen reinzubringen... ...und die Teams hinzu in eine gewisse Ordnung zu bringen.

00:21:48: auf deine Frage Roman.

00:21:49: Klar habe ich dann viel Zeit auch in BD verbracht Und ich hatte beispielsweise auch die Diskussion mit den Kollegen in UK.

00:21:58: Wir hatten in Bonn, wo wir beheimatet waren im Service Center und dieses Service Center

00:22:04: war.

00:22:05: da haben wir wirklich gelernt dass zumindest zu diesem Zeitpunkt damals Digitalisierung den persönlichen Service nicht ersetzt sondern wichtiger macht das heißt wir online eine komplexe Fernreise bucht und anschließend umbruch muss.

00:22:19: der erwartet sofort Hilfe und deswegen Online ausgebaut, aber auch das Service Center in Bonn ausgebaut.

00:22:26: Und es war auf eine klare Erwartung der britischen Muttergesellschaft, die das mitgetragen hatten denn für den deutschen Markt war damals wie heute exzellenter Service kein nice to have sondern Teil des Produkts.

00:22:38: also

00:22:39: du hast diese verschiedenen Aufbauarbeiten dann weitergeleistet.

00:22:44: Michi Duhrs ist noch gut an Marthele & Fox erinnern Die erzählt hat, dass die häufigste Frage in einem Service Center ist did you get my booking?

00:22:58: Also das wirklich dieses Vertrauensding tatsächlich.

00:23:02: Und später kam dann noch diese Absellgeschichte dazu und das war lustig weil es war genau der FUB Kongress an dem auch die Nash aufgetreten ist.

00:23:10: also die müssen sich da auf jeden Fall auch getroffen haben.

00:23:13: Also die erzählte dann immer die eine Million Dollar Frage im Service Center Do you want fries with it?

00:23:19: Na, also das heißt möchtest du vielleicht irgendwie noch eine... Heute wurden die Lufthansa sagen, möchtesst du noch ein Gepäckwacht dazu?

00:23:26: Ja.

00:23:27: Oder ähnliches.

00:23:28: Aber dazugibt es auch da den Michael Joss und der Guido Benickel, die gesagt haben bei ihrer Buchung, da kam einer aus Stuttgart mit neuntausend Euro nach Neues gefahren, weil er Sorge hatte.

00:23:40: ich überreist hat doch jetzt nicht einfach mal so'ne Online-Butze sondern ich will auch sehen einer ist, dass da Leute hinter sitzen.

00:23:49: Das war auch bei uns immer so wie man

00:23:51: sagt

00:23:52: wir besitzen hier in Bonn.

00:23:54: Sie rufen bei uns an, hier sitzen Leuten.

00:23:55: das war auch immer das so schwer den Veranstaltern zu erklären, dass unsere Kosten waren deutlich höher als die eines stationären Reisenbruchs.

00:24:02: allein die IT-Infrastruktur aufzubauen und das war immens und deswegen war es schon echt immer auch ein bisschen herabsetzend die Vorgehenswelt

00:24:16: Michi, es ist ja auch so.

00:24:18: Das darf man nicht vergessen dass wenn man heute in der Infrastruktur betrachtet dann schaltet man ein AWS Server an.

00:24:25: Dann sagt man okay das ist ein Account ich gebe da meine Daten hin und dann habe ich ab sofort und kriege Transaction-mäßig eine Abrechnung dazu.

00:24:34: Wenn ich mich erinnere dass wir den ersten Holiday Autoserver in Berlin konfiguriert und mit dem Auto nach München geliefert haben, um ihn dann bei euch anzuschließen.

00:24:44: Das waren ja völlig andere Dimensionen auch mit anderen Risiken die wir da gegangen sind.

00:24:49: na?

00:24:50: Du hast genau eine Maschine!

00:24:52: Na ja und man muss ja überlegen.

00:24:53: also das Schnittstellen war ja nicht so wie heute wo du sagst du kannst alles machen und jeder hat irgendwie sehr verständlich eine Schnittstelle.

00:25:02: Das war damals auch nicht der Fall.

00:25:04: Garen erzählt ja am Anfang dass man da Listen eingepflegt hat im Prinzip.

00:25:09: Und bei den Hotels war es ja nicht anders, weil er nicht so das sämtliche Hotel der Welt gesourzt waren sondern die wurden manuell gesourst.

00:25:14: dann wurden manuel irgendwie Allotments eingetragen und Kondigente die man eingekauft hat zu eigenen Preisen.

00:25:23: Das musste später irgendwie mit einer Buchhaltung automatisiert werden.

00:25:26: dass um da irgendwie Zahlungen und Rechnungsprüfung machen wir damals noch einzeln und also es war unglaublich händische Arbeit die dahinter steckte die damit der kunde vorne ganz easy kaufen konnte?

00:25:38: Das wäre eine interessante Frage an Jürgen eigentlich.

00:25:41: Du kamst ja von zwei wirklich etablierten Corporates, das eine gibt es nicht mehr und das andere ist noch da.

00:25:48: Und mit einem hast du wahrscheinlich auch aus dem Konzern Mindset ein Stück was mitgenommen.

00:25:55: wie hast du das empfunden als du dann plötzlich in so einer Online-Bude gegangen bist?

00:26:02: War das so die Faszination digital oder war es das Abenteuer Indien?

00:26:08: Wie hat sich das angefühlt?

00:26:12: Aus dem Grund, weil ja die Online-Sosistpekt waren habe ich mich immer mehr mit dem Thema beschäftigen und ich weiß also noch wie heute.

00:26:18: Ich stand beim Einkaufen Samstags in der Frankfurter Rundschau einen Stellengesuch für Ipocast.com Deutschland GmbH und dann habe ich dorthin geschrieben und habe super Menschen kennengelernt, die schon ganz anders waren als die, die ich kannte in den Reiseveranstaltern.

00:26:38: Die Art wie miteinander geredet wird, wie miteinander umgegangen wird ohne Schlips und das Duo usw.

00:26:44: Und das hat mich fasziniert.

00:26:45: aber logischerweise war ich hochgradig nervös weil Geryon hatte Jahre auf dem Buckel Michi Jahre aufm Buckel und ich weiß dass erste Treffen in Wien was ich eben erwähnt hatte Also ich rede ja schon gerne und viel, aber da war ich echt mal ruhig.

00:27:02: Und hab einfach zugehört und gelernt... ...und das war für mich ein echtes Event was mich nie wieder losgelassen hatte dann auch akzeptiert zu werden.

00:27:13: ne?

00:27:14: Ich hoffe es war so in Michi um dir hier.

00:27:17: Schlips!

00:27:17: Das ist tatsächlich auch ein gutes Argument gewesen.

00:27:19: wir waren die ersten die sich geweiht haben mit Karate immer rumzutaten laufen und man hat uns also wirklich immer erkannt.

00:27:25: Schipster's sind

00:27:27: Es gab tatsächlich auch eine Zeit lang größer an Ralf, es gab ja auch diese Travel-Tanment Uniform.

00:27:34: Jeans, weißes Hemd und schwarzes Sacco – das war die Travel-Time-Uniform glaube ich, da satten die immer alle an.

00:27:40: Bei Holiday Autos gab's das so in der Form nicht aber das fand ich übrigens auch großartig.

00:27:45: Holiday Autoss damals was man ja auch sehen muss E-Book als Holiday Auto so ungefähr eine Zeit im Herr in der Online Geburt sozusagen.

00:27:55: Und da war aber der ganz starke Fokus, so habe ich es wahrgenommen.

00:27:59: Einmal auf Datenqualität und Geschwindigkeit.

00:28:02: Ich glaube das sind auch heute noch die Erfolgsfaktoren und das Thema Marke natürlich auch.

00:28:06: Also das war natürlich auch sehr relevant.

00:28:09: Wie hat das eigentlich funktioniert Geryon Ibukas

00:28:11: zu so einer

00:28:12: Marke zu basteln?

00:28:17: Die Kampagne ist ja dann schon mehrmals verkauft worden.

00:28:20: also wie hatte er immer mal einen Besitzer gewechselt, aber die Marke Ibukass... Hab ich heute noch gut im Kopf?

00:28:26: Ja, also da haben wir auch eine gute Marketingabteilung damals gehabt.

00:28:31: Aber auch das gesteuert mit starker Unterstützung durch UK.

00:28:35: Da wurde viel Geld investiert und auch viel Geld zur Verfügung gestellt.

00:28:40: Und dann es ging halt los Google und dem ganzen Suchthema.

00:28:49: Wir haben uns gut positioniert da in den Suchmaschinen, wir haben aber auch in der damaligen Zeit noch Anzeichen geschaltet also sehr viel in Richtung Endkunde gemacht.

00:29:00: Wenn ich daran denke... Ich glaube es war im Jahr drei, wir hatten ein ITB-Messestand gehabt Doppelstückig.

00:29:07: Wir haben ein Buddy-Painter da gehabt, also das Ding hat damals für viel gekostet, würde ich sagen zwei Einfachmedienhäuser zum damaligen Preis.

00:29:14: Das war schon für uns unfassbar.

00:29:17: Aber da wurde halt Geld investiert.

00:29:20: und die ITB damals mit den Endkundentagen, wir waren auf Messen und haben eine Präsenz gezahlt.

00:29:28: Ich kann mir erinnern dass ja in London wenn man in Heathrow ankam gab es einen Büro.

00:29:34: Also sozusagen, wenn man nach London reinkam, kam man am Ibukas-Büro vorbei.

00:29:40: Ich fand das ganz lustig, weil ich war damals bei La Smilkomm und musste ab und zu nach England und dann musste ich immer an diesem Ibukazbüro vorbeigehen.

00:29:47: Und da war ganz neidisch dass ihr so eine Präsenz und so eine Sichtbarkeit bei jedem Verbraucher nach England kam, sozusagen hatte mit eurem Büro.

00:29:55: ob dafür umsatzlich weiß ich nicht aber ich fand's zumindest sehr präsent.

00:30:00: Ja, also das war den echt viel wert.

00:30:03: Aber was halt auch in der damaligen Zeit war... Wir haben natürlich auch viel gemacht um Geld reinzuholen und ich sage nur da habe ich meine Expertise auch bei GDSen.

00:30:16: Also ich habe sie alle durchgemacht.

00:30:19: Ob das am Anfang an Amadeus war, dann in Wolfsbane und hin zu Cédre.

00:30:25: Und damals ging es um Segmente-Segmente-Segmente und die wurden gut verknüttet.

00:30:30: und ja da hatten wir halt alle zwei Jahre spätestens wieder hin zur Seemwechsel im Büro was aber auch total lehrreich war.

00:30:40: Leerreich, hilfreich... Ja, das

00:30:44: war

00:30:44: eine Echt spannende Zeit, also nicht minderspannend jetzt heute.

00:30:48: Ich meine wenn man sieht wie schnell die KI jetzt voran drängt und wie schnell das mittlerweile mit unseren Themen gibt auch im VOR.

00:30:56: Wenn man schaut auf letztes Jahr da haben wir noch über KI gesprochen... ...und über Anwendungen die es mal geben könnte.

00:31:06: Jetzt sehen wir die Anwendung.

00:31:12: Weiterhin ein total spannendes Umfeld, in dem wir uns hier bewegen.

00:31:16: Ja nur ist der Digitalarbeit und Pioniergeist nie fertig.

00:31:20: Man denkt dann immer ja das war früher so aber wir sind ja eigentlich permanent im Pionirmodus finde ich jedenfalls wenn man sich interessiert und einbringt usw.

00:31:30: Jürgen was hättest du dir da früher besonders gewünscht was es heute

00:31:34: gibt?

00:31:36: Was ich mir früher gewünschte was es Heute gibt

00:31:38: also im digitalen Bereich

00:31:40: Was ich mir heute wünschen würde, was es früher gab ist mehr Wagen wieder allgemein in unserem Land und auch in die Leute.

00:31:52: Wagen heute manchmal weniger als wir es damals gewagt

00:31:56: haben

00:31:57: soll jetzt nicht alterszündig klingen sondern einfach eine Beobachtung wie ich mache geh mal einen Schritt aus deiner Komfortzone raus.

00:32:03: Was ich mir gewünscht hätte damals ist schlichtweg mehr Offenheit für diesen neuen, für das was sich da tut.

00:32:11: Also wir haben so viele dicke Bretter bohren müssen wo wir einfach Zeit verloren haben, was viel Geld gekostet haben, wo auch glaube ich viele unserer Kolleginnen und Kollegen in die Knie gegangen sind.

00:32:22: also wenn du da keine britische Muttergesellschaft hinterher hast, hast du einfach nicht die Power das durchzusetzen?

00:32:32: Trotzdem haben wir es geschafft, muss ich sagen.

00:32:36: Was für mich vielleicht als kleiner Anekdote noch auch ein Highlight war?

00:32:40: Wir sind dann von der eben erwähnten Wohnung, in der wir untergebracht waren an der Dittkirchenstraße in Bonn – das waren zwei Etagen – sind wir umgezogen weil wir einfach gemerkt haben, da kommt ein Zeitpunkt und du bist jetzt ein etabliertes Unternehmen und du brauchst mehr Raum.

00:32:56: und dann sind wir in das Erich-Ollenhauer Haus.

00:32:57: Das war die ehemalige SPD-Zentrale in Bonnen umgezogen Und es war auf der einen Seite, also online können die auch gut feiern.

00:33:06: Eine gute Einmeierungsfeier gehabt.

00:33:08: Auf der anderen Seite haben dann die Leute mich gefragt sind wir jetzt eigentlich immer noch so cool wie wir waren oder sind wir?

00:33:14: Jetzt gehören wir zum Establishment.

00:33:16: Das heißt auch da musst du diesen Spirit beibehalten zu sagen nininie.

00:33:21: Also was du eben sagst Wir sind immer noch Pioniere und wir wollen immer noch ein Ticken schneller sein als die Anderen.

00:33:27: Das ist Michi vielleicht dann passend.

00:33:30: eigentlich zum Schluss nochmal.

00:33:31: Das ist ja auch ein bisschen so die DNA vom VIR.

00:33:34: immer dieses Immer wieder aufsaugen und immer wieder sich selbst erneuern, immer die neuen Gedanken mitnehmen und dann auch raustragen.

00:33:42: also das ist doch so einen Punkt den ich beobachte dass man sich immer wieder umschaut was tut man?

00:33:48: Was tun andere?

00:33:50: War es gut und wie kann ich das unterstützen?

00:33:52: Und da funktioniert doch bei euch eigentlich dieses etablierte Startups, Erfahrungen, Pioniere und die die Wagemutigen eigentlich sehr gut.

00:34:04: Ich glaube was die online oder wenn mich die Leute fragen was ist digital dann denke ich immer Software und ich sage mir es Haltung Weil digitale Leute, die ich treffe und mit denen ich Gott sei Dank jetzt lange zu tun habe ist dass die merken es gibt eine Veränderung aber wenig Angst zur Veränderungen haben weil sie wissen mein Business hat einen bestimmten Zeitraum wie es so funktioniert.

00:34:27: Und dann kommt irgendein Technologisch Sprung und ich muss es möglicherweise komplett anders machen.

00:34:32: Die Digitalen sind wenig am Jammern.

00:34:34: Ihr hast auch in Corona Zeiten nicht am Jammer gehört sein.

00:34:37: Sie sagen das eine Herausforderung.

00:34:39: also was mache ich jetzt?

00:34:41: Ich glaube, diese Flexibilität, diese Offenheit, diesen Mut auch die Neugier für neue Sachen also auch für Technologien, die kommen.

00:34:49: Das ist ein Teil der DNA der Digitalen und das eine gute DNA weil ich sage mal wir leben in einer Welt, die so extrem sich schnell verändert dass wenn du daran jedes Mal verzweifelst dann kommst mit deinem Bisschen nicht weiter.

00:35:08: Normalerweise würde ich sagen, danach kann nichts mehr kommen.

00:35:11: Aber wir haben ja festgestellt dass jetzt noch ganz viel kommt und das Ganze eigentlich erst begonnen hat.

00:35:17: Das war ein kleiner Abriss und einen kleinen Rückblick in ein kleines Kapitel... ...von zwanzig Jahre digitale Touristik mit drei total spannenden Persönlichkeiten und es hat mich sehr gefreut einfach auch so mal hinter den Vorhang zu schauen und die eine oder andere Anekdote zu hören.

00:35:36: Vom Ollenhauer bis zum Indischen Haus, bis zu Schlössern in der Schweiz war ja so alles mit dabei.

00:35:42: Ich danke euch ganz herzlich Jürgen Gerion und Michi und sage allen, die bis zur Ende gehört haben da kommt noch mehr nicht nur im digitalen Bereich sondern auch an dieser Podcastreihe, twenty-fünf Jahre digitale Touristik vom VER also bis zum nächsten Mal auf Wiederhören!

00:36:07: Das

00:36:07: war eine Geschichte aus fünfundzwanzig Jahren

00:36:09: digitaler Touristik, einer Podcastreihe

00:36:12: vom Verband

00:36:12: Internet Reisevertrieb.

00:36:14: Wir laden ein zum abonnieren, bewerten und weiterhören

00:36:17: auf den bekannten Plattformen.

00:36:19: Weitere Geschichten,

00:36:20: Informationen

00:36:20: zum Verband – und noch mehr Digitales gibt

00:36:23: es natürlich auch auf unserer Webseite!

00:36:25: Den Link finden Sie immer in den Show-Notes.

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